IPTV – das Fernsehen der Zukunft

Geschrieben am 27. Sep, 2011 von in Allgemeines, Internet

Der Ausbau des Internets bringt nicht nur Vorteile in Form von höheren Geschwindigkeiten für die Internet-User mit sich, auch diejenigen, die regelmäßig TV schauen, können davon profitieren. Auch die Elektronik Hersteller haben diesen Trend erkannt und bereiten ihre TV-Geräte entsprechend vor. Auf der diesjährigen IFA wurden TV-Geräte mit integrierten Receivern vorgestellt, die den Fernseher fit für IP TV machen.

Anbieter bauen Angebot aus
Einer Studie zufolge empfängt fast jeder zweite Deutsche sein Fernsehprogramm im hochauflösenden HD TV. Der große Kicker für den HD TV-Ansturm war die Fußball WM 2010. Leidet ist IP TV bis heute hauptsächlich nur in großen Städten oder nur dort verfügbar, wo die Internetleitung das VDSL unterstützt. Aus diesem Grund hat Vodafone im vergangenen Jahr ein Projekt gestartet, um auch normalen DSL-Kunden HD TV auf ihrem Fernseher zu ermöglichen. Da die Technik noch nicht komplett ausgereift ist, verwendet Vodafone eine Hybrid-Technologie, die lediglich Zusatzangebote im Internet herunterlädt, während der normale analoge bzw. digitale Kabelanschluss weiterhin genutzt wird. Die Voraussetzung für die Nutzung des Vodafone-Angebots ist eine DSL-Leitung mit mindestens 16 Mbit/s.

Auch die Telekom, die das IP TV bisher nur VDSL-Kunden mit einer Leitung von mindestens 25 Mbit/s bzw. einen schnellen ADSL-Anschluss mit 16 Mbit/s angeboten hat, will ihr Angebot ausbauen. Derzeit werden die HD TV-Sender mit einer Datenrate von unter 10 Mbit/s eingespeist, somit sollten auch Kunden, die eine schwächere Leitung besitzen, in den Genuss von IP TV kommen. Wer die Fernseher gebraucht erwerben will und somit etwas Geld sparen möchte , muss sich noch ein wenig gedulden, da die Gerät noch zu neu auf dem Markt sind.

Android-basierter Media-Receiver
Der Hersteller HAMA geht einen anderen Weg und bringt IP TV nicht direkt auf das TV-Gerät. Eine Internet-TV-Box wird mit dem beliebten Betriebssystem Android in der Version 2.2, einem 1-GHz-Prozessor sowie 2-GB-Flashspeicher ausgerüstet. Die kleine Box wird per LAN oder WLAN mit dem Internet verbunden und zeigt die Inhalte direkt auf dem Fernseher an. Dank USB-Anschlüssen kann der interne Speicher über SD-Karten, USB-Sticks und externe Festplatten erweitert werden.

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